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Chriurgische Behandlung

Blick in den OP-Saal
Die Operation ist heute nach wie vor in vielen Fällen die Behandlungsmethode der ersten Wahl, da sie als einzige Therapiemaßnahme
in geeigneten Fällen die Möglichkeit der Heilung – das heißt durch die Beseitigung des Tumors eine Normalisierung der Hormonsekretion ohne dauernde weitere Behandlungsmaßnahmen – in Aussicht stellt. Tatsächlich kommt es auch bei mehr als drei Viertel aller Patienten mit einer Geschwulst, die kleiner als ein Zentimeter ist, nach der Operation zur vollständigen Beseitigung des Hypophysentumors.
In den meisten Fällen kann der Patient schon am Tag nach dem Eingriff wieder aufstehen und dann nach etwa einer Woche nach Hause entlassen werden.
 

OP-Vorbereitung

In den meisten Fällen wird der Patient ein bis zwei Tage vor der Operation stationär aufgenommen. Der Chirurg und der Narkosearzt besprechen mit ihm die Einzelheiten der Operation und der Narkose.
Am Abend vor dem Eingriff erhält der Patient auf Wunsch Schlafmittel.
Vor der Operation erfolgt selbstverständlich die Narkoseeinleitung.
Diese, also das Einschlafen, geschieht im so genannten Einleitungsraum neben dem Operationssaal. Hier bereitet das Anästhesieteam den Patienten zunächst vor. Es wird der Blutdruck gemessen und ein EKG angeklebt. Dann erhält der Patient einen intravenösen Zugang meist an der linken Hand oder an dem linken Arm. Dies ist ein kleiner Stich, ähnlich wie bei der Blutabnahme. In die Vene wird ein weicher, dünner Katheter eingeführt, festgeklebt und eine Infusionslösung angeschlossen. Diese besteht aus Wasser und Salzen in der Konzentration, wie sie sich auch im Blut des Patienten befinden. Nun kann die eigentliche Narkose beginnen. Das Einschlafmittel wird über den Venenzugang zugegeben und nach rund einer Minute ist der Patient eingeschlafen.
Da der Patient während der Narkose nicht ausreichend selbst atmet,
wird er über eine Gesichtsmaske beatmet, bis er nach etwa zwei bis drei Minuten tief und fest schläft. Anschließend wird er intubiert. Dann kommt er in den Operationssaal, in dem nach Anschluss an Beatmung und Überwachung das Operationsteam mit den Vorbereitungen beginnt.
Grundsätzlich ist bei dem Eingriff nach der Art des Vorgehens zwischen der transsphenoidalen und der transkraniellen Operation zu unterscheiden.
 

 
 
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