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Hypophysenadenome

Erkrankungen

Erkrankungen der Hypophyse sind in der Regel Drüsengeschwülste, sogenannte Adenome. Diese Tumoren sind fast immer gutartig, das heißt sie wachsen nicht in benachbartes Gewebe ein und bilden keine Tochtergeschwulste (Metastasen).
Bei den Hypophysenadenomen wird zwischen endokrin aktiven (durch eine hormonelle Überproduktion gekennzeichnete) und endokrin inaktiven Tumoren unterschieden. Endokrin- oder hormonaktive Tumoren beeinträchtigen je nach Lokalisation eine Vielzahl von Regulationsvorgängen und führen zu unterschiedlichen Symptomen wie ungezieltem Wachstum, Unfruchtbarkeit oder einer Veränderung des äußeren Erscheinungsbildes.
Hormoninaktive Adenome entstehen aufgrund einer Fehlbildung von embryonalem Restgewebe. Sie führen aufgrund ihrer Größe oder Lage
zu verschiedenen Krankheitsbildern. Durch den Druck auf das endokrine Gewebe ist hormonelle Beeinträchtigung dann die Folge, und nicht die Ursache der Erkrankung.
Hypophysentumoren machen etwa 10% aller Hirntumore aus.

Endokrin aktive Hypophysenadenome (Wachstumshormonproduzierende Tumore) z.B.

  • Prolaktinom
  • TSHom / Gonadotropinom
  • Wachstumshormonproduzierender Tumor ("Somatotropinom")

Endokrin inaktive Tumore z.B.

  • Kraniopharyngeom

Folgeerkrankungen z.B.

  • Akromegalie
  • Diabetes insipidus
  • Morbus Cushing
     

 
 
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