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Morbus Cushing

Definition und Ursache

Morbus Cushing ist eine Erkrankung, bei der von der Hirnanhangsdrüse zu viel ACTH produziert wird, wodurch es zu einer vermehrten Stimulation der Nebennierenrinde und als Folge davon zu einer übermäßigen Produktion von Kortisol kommt. Die Inzidenz (Anzahl neuer Krankheitsfälle in einer bestimmten Zeiteinheit) des Morbus Cushing liegt bei etwa 1:100.000. Frauen sind in einem Verhältnis von 4:1 deutlich häufiger betroffen als Männer. Bevorzugt tritt die Erkrankung in der zweiten bis fünften Lebensdekade auf.
 

Symptome

Bekannte Krankheitszeichen sind eine Gesichtsschwellung ("Vollmondgesicht"), eine Fettvermehrung im Nacken ("Büffelnacken") und im Bereich der Schlüsselbeine, wobei proportional dünne Arme und Beine auffallen.
Weitere Symptome sind:
  • Dünne Haut mit der raschen Entwicklung von blauen Flecken
  • Muskelschwäche
  • Unregelmäßige Menstruation
  • Osteoporose
  • Depression, Stimmungsschwankungen, Konzentrationsstörungen
  • Bluthochdruck
  • Diabetes mellitus
     
 

 
 
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